Back On The Water

15.06.2015 14:37 | Beiträge 2015

Back On The Water

Der Frühling neigt sich dem Ende entgegen und die heiße Phase vor der Laichzeit in den hiesigen Gewässern ist bereits vorbei.

Nach einem eher holprigen Frühjahrsstart standen ein paar Tage Fischen mit meinem guten Freund Kevin auf dem Programm. Mit im Gepäck waren der neue Prototyp und der Pine Spice Boilie. Schwankender Luftdruck und Temperaturvorhersagen von über 30 Grad waren nicht gerade die besten Aussichten auf unsere geliebten Carps. Da wir mit wenig Bissen bei diesen Wetteraussichten rechneten, fütterten wir nur sehr verhalten. Ein halbes Kilogramm Boilie pro Rute sollten reichen.  Starker Wind mit Sturmböen erschwerten das Auswerfen der Montagen und das Anfüttern.  Nachdem endlich unsere Montagen in Tiefen zwischen 1 und 3 Metern Wassertiefe lagen hieß es warten. Die erste Nacht verlief ohne Aktion. Am Morgen erst ein einzelner Piep, dann kurz darauf zwei Pieper und die Rutenspitze meiner rechten Rute zeigte bereits nach links. Schnell nahm ich Kontakt auf und merkte wie mein Gegner am anderen Ende der Schnur bereits mehr als 50 Meter damit nach links geschwommen war. Nach kurzer aber heftiger Gegenwehr lag der erste Carp des Trips sicher im Kescher. Das Wiegen brachte Gewissheit, dass es sich um ein Spiegler der 15+ kg-Klasse handelt. Was für ein Start in diese Session. Der neue Prototyp scheint den Carps auch in diesem Gewässer zu schmecken. Und weiter ging es im Takt. Kurze Zeit später folgte der nächste Biss, dieses Mal auf den Pine Spice Boilie und nach längerem Drill lag der nächste Spiegler der 15+ kg-Klasse auf der Matte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was für eine hammergeile Session. Schon jetzt war es eine traumhafte und unvergessliche Session. Im Laufe des Tages konnte auch mein Freund Kevin seinen ersten Carp und als Beifang eine schöne Schleie auf die Matte legen. Im Laufe der uns noch verbleibenden zwei Tage fanden noch insgesamt vier weitere Carps den Weg auf unsere Abhakmatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Session zeigte wieder einmal wie wichtig es ist, sein Futter den vorherrschenden Bedingungen anzupassen. Zu viel Futter wäre in unserem Fall echt kontraproduktiv gewesen. Sind die Carps in Fresslaune, so sind Futtermengen von weit mehr als 5 kg pro Tag nicht zu viel.

In diesem Sinne eine schöne und fischreiche Zeit am Wasser.

Euer Marko Abicht

 

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